Foto: Jürgen Bischof

20.10.2020
Kurzbericht aus dem Werkausschuss

· Am Montag tagte zum zweiten Mal der für den Abfallwirtschaftsbetrieb und das Müllheizkraftwerk Weißenhorn zuständige Werkausschuss des Kreistags. Dem Werkausschuss gehören mit Jutta Kempter und  Jürgen Bischof zwei Mitglieder der Weißenhorner Überparteilichen Wähler für die Kreistagsfraktion der FREIEN WÄHLER an.

· Nachdem im Jahr 2019 weniger Müll als genehmigt verbrannt werden konnte und pandemiebedingt derzeit mehr Müll anfällt, beschloss der Ausschuss, die Verbrennungsmenge im Jahr 2021 um 2.500 to zu erhöhen, weil sonst Müll gelagert oder zu anderen Müllkraftwerken transportiert werden müsste. Ab 2022 sollen wieder nur 105.000 to pro Jahr verbrannt werden.

· Ab 2021 steigen die Entsorgungsgebühren im MHKW von 100 € auf 134 € pro angelieferten 1.000 kg Abfall, weil die in früheren Jahren angehäuften Gebührenüberdeckungen nun aufgebraucht sind. Damit liegt die Gebühr im Rahmen der anderen bayerischen Landkreis und deutlich unter den Landkreisen Alb-Donau (200 €) und Biberach (300 €).

· Für den Bürger verteuert sich die Entsorgung dadurch nur um ca. 15 %, weil der Großteil der Müllgebühr auf das Einsammeln entfällt. Außerdem lagen die Entsorgungsgebühren am MHKW Weißenhorn bis zum Jahr 2011 auch schon bei 150 € bis zu 450 € pro 1.000 kg.

· Jürgen Bischof forderte, für die Anlieferung von Abfällen im Entsorgungs- und Wertstoffzentrum Weißenhorn (EWW) eine separate, kostendeckende Gebühr zu berechnen, wodurch sich eine niedrigerer Gebühr für die Entsorgung über die Hausmülltonne ergeben hätte. Die Mehrheit aus CSU, SPD und FDP setzte aber gegen FREIE WÄHLER, Grüne und ÖDP durch, dass die zusätzlichen Kosten des EWW von allen Bürgern/innen über die Gebühr für die Hausmülltonne getragen werden müssen.

 

Jürgen Bischof