15.07.2022
Matthias Kunze informiert beim WÜW-Markttag-Gespräch über das Heimatmuseum von morgen

Beim WÜW-Markttag-Gespräch informierte Dr. Kunze über die Sanierung und Neugestaltung des Heimatmuseums. Dieses wird zukünftig auch die Räume des alten Rathauses umfassen, und auch der Eingang wird in den dortigen Arkadenbereich verlegt. Durch zwei neue Treppenhäuser und Aufzüge wird das Museum zukünftig weitgehend barrierefrei sein.

Inhaltlich ruht das neue Museumskonzept auf drei Säulen: der neuen Dauerausstellung, der Museumspädagogik für Jung und Alt sowie einer Kulturakademie. Für die neue Dauerausstellung unter dem Titel „Weißenhorn – Geschichten einer Fuggerstadt“ wurde bereits ein detailliertes „Drehbuch“ erstellt. Darin werden acht verschiedene Schauplätze definiert, die unterschiedliche Aspekte der Stadtgeschichte behandeln.

Bei Voruntersuchungen wurden an den Wänden, an den Decken und am Dachstuhl erhebliche Schäden festgestellt, so dass das Obere Tor und die beiden Nebengebäude zunächst intensiv saniert werden müssen. Für diese Sanierung erhält die Stadt einen Zuschuss aus der Städtebauförderung in Höhe von 6 Mio. €.

Die etwa ein Dutzend Teilnehmer/innen des WÜW-Markttag-Gesprächs waren begeistert von den neuen Ideen für das alte Museum. So sollen die Museumsbesucher beispielsweise von sprechenden Gemälden der Gräfin Euphemia Fugger begleitet werden – ähnlich wie in Harry Potters Hogwarts.

Im Anschluss an den Vortrag standen Stadt- und Kreisrat Jürgen Bischof und Stadtrat Bernhard Jüstel den Anwesenden auch für ihre Fragen zur aktuellen Stadt- und Kreispolitik zur Verfügung. Insbesondere wurde über einen beschleunigten Ausbau der Fernwärme und über Infrastruktureinrichtungen zur Freizeitgestaltung von Jugendlichen und Familien.