24.09.2024
Kurzbericht von der Bürgerversammlung zum Hochwasserschutz

  • Am Dienstag, 24. September 2024, fand eine Bürgerversammlung zum Hochwasserschutz statt, die von der Fraktion der Weißenhorner Überparteilichen Wähler (WÜW) im Stadtrat mit angeregt worden war und an der 3. Bürgermeisterin Jutta Kempter, Jürgen Bischof und Bernhard Jüstel von der WÜW-Fraktion teilnahmen.
  • Heike Götz-Haas und Michael Haas hatten als betroffene Anwohner in der Von-Rechberg-Straße um eine Informationsveranstaltung der Stadt gebeten und berichteten einleitend von ihren schlimmen Erlebnissen in den Tagen des Hochwassers. Auch der Weißenhorner Feuerwehrkommandant Matthias ThuroKreisbrandrat Dr. Schmidt und der für Weißenhorn zuständige Abteilungsleiter beim Wasserwirtschaftsamt Gunter Wölfle berichteten über die Situation und ihre Maßnahmen.
  • Laut Herrn Wölfle werden Schutzmaßnahmen im Allgemeinen auf ein hundertjährliches Hochwasser (HQ100) ausgerichtet, aber der Wasserstand in der Roth Anfang Juni war deutlich höher und entsprach einem tausendjährlichen Hochwasser. Es wurde aber klar, dass diese Bezeichnungen nicht mehr passen, weil wegen des Klimawandels deutlich öfter mit solchen Regenmengen gerechnet werden muss.
  • Viele Bürger/innen kritisierten, dass die Gewässer in Weißenhorn zu wenig gepflegt und nicht ausgebaggert werden, dass beim Hochwasser die Wehre nicht geöffnet wurden und dass die Bürger/innen von der Stadt nicht gewarnt und zu wenig informiert wurden.
  • Bürgermeister Dr. Fendt erläuterte kurz die bisher getroffenen und geplanten Maßnahmen zum Hochwasserschutz. Neben Gewässerpflege und Notfallprogrammen ist es von entscheidender Bedeutung, Regenrückhalteflächen im Rothtal bereits südlich von Weißenhorn zu errichten, damit das Wasser gar nicht erst in Weißenhorn ankommt. Dafür ist eine Zusammenarbeit aller Rothtal-Gemeinden erforderlich.

       MfG
Jürgen Bischof